let`s dance giac!

So tanzen Giacomettis Skulpturen

Wir wählen eine ungewohnte Herangehensweise und nähern uns den langen, schlanken Figuren von Alberto Giacometti zunächst über die Bewegung mit dem eigenen Körper, dann in einem zweiten Teil im Museum über die visuelle Betrachtung.

Der erste Teil findet in der Turnhalle des Schulhauses statt. Die Schülerinnen und Schüler erproben mit ihrem Körper die charakteristische Haltung und den Ausdruck von Giacomettis Skulpturen und dabei wird eine Brücke zur tänzerischen Arbeit geschlagen (z.B. wie fühlt es sich an, ganz steif und mit starrem Blick zu gehen oder sich weich und wabbelig zu bewegen als hätte man keine Knochen ...) Zu verschiedenen Musikstilen erlernen die SuS kurze Choreografien, die sie zum Teil in Kleingruppen selbst kreieren. Dass später auch eine davon, der «Tanz der Skulptur», im Kunsthaus getanzt wird, macht das Ganze besonders spannend!

Der zweite Teil findet im Kunsthaus Zürich statt. Wir nehmen mit unseren Körpern wieder verschiedene Bewegungsabläufe und Körperhaltungen ein, die sich aus Giacomettis Figuren ergeben. Wie wirkt das direkt neben den Originalen? Wie sind die Grössenverhältnisse, welche Rolle spielt das Material und die Oberfläche der Figuren? Ausgehend von den Erfahrungen aus dem Tanzworkshop findet eine interaktive Werkbetrachtung statt, die ganz neue Zugänge zu Giacomettis Schaffen eröffnet. Zum Abschluss setzen wir uns im Atelier gestalterisch mit seinen Skulpturen auseinander.